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Stürmische Tage auf La Palma

 

Von Jochen Braunwarth

 

13.03.2010 / Mitte Februar flog ich für eine Woche auf die kanarische Insel La Palma, um dem Winter zu entgehen und La Palma als Fluggebiet kennenzulernen. Stützpunkt war Puerto Naos, das Gleitschirmzentrum in La Palma. Es gibt hier zwei offizielle Startplätze und eine sehr gute Infrastruktur mit allem Notwendigen, was Gleitschirmler so brauchen. Die lokale Flugschule betreibt den Fahrdienst zu den Startplätzen, gelandet wird direkt am Meer am Strand.

 

Die ersten zwei Tage hatten wir gute Flugverhältnisse und konnten einen sehr schönen Flug zur Südspitze der Insel und wieder zurück realisieren. Bei einer Basis von nur etwa 600m Höhe ging's über Lavafelder, Pinienwälder und Bananenplantagen der Steilküste entlang. Leider bewahrheiteten sich die Wetterprognosen, und ab dem dritten Tag kam heftiger Sturm auf, der die ganzen folgenden Tage anhielt. Der Flughafen war vier Tage geschlossen, und die Wellen erreichten eine Höhe von sechs bis sieben Metern.

 

An Fliegen war den Rest der Woche leider nicht mehr zu denken. Ich würde trotzdem jeder Zeit wieder gehen, allerdings nur bei einer normalerweise typischen Passatwindlage.

 

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