HV: Dani Wyss ist neuer Präsident.
Dres und Chrigel zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Von Urs Dubach

 

02.02.2010 / Nach 13 Jahren erfolgreicher Präsidentschaft übergab Dres Ringgenberg an der diesjährigen Hauptversammlung sein Amt an Daniel Wyss, Sohn des Flugpioniers Toni Wyss. Ausserdem erhob der Club Dres Ringgenberg und Superpilot Chrigel Maurer zu Ehrenmitgliedern.

 

Dreizehn Präsidialjahre als Glücksfall

Es war eine denkwürdige Hauptversammlung im Grand Hotel Regina. Mit Dres Ringgenberg, mittlerweile einfach "Presi" genannt, trat quasi eine Institution ab. Seit 1997 leitete er in seiner unnachahmlichen und humorvollen Art mit viel Geschick den Club. Sportlich konnte er in dieser Zeit zu einer Weltmeisterschaft, zwei Europameistertiteln, fünf Weltcupsiegen, drei X-Alps-Siegen, fünf Teamweltmeistertiteln, sechs Schweizermeistertiteln und 18 weiteren Medaillen gratulieren.

 

Unter der Präsidentschaft von Dres organisierte der Club einen Gleitschirmweltcup, drei Schweizermeisterschaften, den weltweit ersten internationalen Speedflying-Wettkampf und eine nationale sowie zwei Clubjubiläumsfeiern. Die Start- und Landeplätze in Grindelwald konnten zusammen mit ihrer Finanzierung langfristig gesichert werden. Auf First entstand eine automatische Wetterstation, der Startplatz Pfingstegg wurde verbessert, und der Club erhielt einen neuen Materialraum. Nicht zuletzt konnte eine der besten Clubhomepages der Fliegerszene etabliert werden.

 

Dani Wyss kann für die Nachfolge auf eine gute Mitgliederstruktur, gesunde Finanzen und den in globo wiedergewählten alten Vorstand zählen. Es wird ihm nicht langweilig werden, tragen die Tächi für den 10. bis 13. Juni doch die diesjährigen Gleitschirm Schweizermeisterschaften aus.

 

Zum Schluss der Versammlung gab es weitere Ehrungen. Urs Dubach erhielt die begehrte Kanne für ausserordentliche Flugleistungen. Er gewann die erstmals ausgeschriebene nationale Streckenwertung für Piloten über 50 Jahre. Neben dem "Presi" wurde X-Alps-Sieger Christian Maurer als Ehrenmitglied geadelt. Beim Gratulationsgespräch liess Chrigel auch die Katze aus dem Sack: Sein Ziel sind ganz klar die nächsten Weltmeisterschaften 2011: der einzige Titel, der dem sicher weltbesten Gleitschirmpiloten noch fehlt.

 

Zurück zur Startseite

 
 
Drucken